Tanzen ist…? alles andere als langweilig! 3. Teil

13.01.2020 – Armin Manglkramer (Integrative Tanztherapie)

Tanzen ist Konzentrations- und Gedächtnistraining

Wie gesagt haben wir im Tanz unwahrscheinlich viele Möglichkeiten, Bewegungen miteinander zu kombinieren. Gibt es eine festgelegte Choreografie, dann muss diese natürlich erst erlernt werden. Dies erfordert eine Menge an Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Eine Studie aus den USA besagt sogar, dass durch das Tanzen das Demenzrisiko erheblich gesenkt werden kann.

Darüber hinaus werden mit jedem neu gelernten Tanz Verknüpfungen im Gehirn gebildet durch die so genannten Synapsen. Ein Lernprozess kommt in Gang. Damit verbinden wir Bekanntes mit Unbekanntem und erweitern so unser Bewegungsrepertoire, sprich: Wir werden flexibler in unseren Bewegungen.

Durch das rhythmische Bewegen zur Musik kommt es zu vielen Wiederholungen in unseren Bewegungsabläufen, die mit der Zeit automatisiert werden. Man nennt dies auch „motorisches Lernen“. Und über Bewegungen, die im Gehirn automatisch ablaufen, muss das Gehirn nicht nachdenken. Soll heißen: Bewegungen, die im Alltag Konzentration erfordern, sind Energie-, Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfresser. Also noch ein Grund mehr, unser Gehirn auf diese wunderbare, gute Laune bringende Art und Weise auf Vordermann zu bringen.

Zu guter Letzt noch eine Übung zur Stabilisierung des gesamten Körpers – ich nenne sie „Der Pinguin“:

  1. Stellen Sie sich hin und bilden Sie mit Ihren Füßen ein V, sodass sich die Fersen berühren und die Zehen nach außen zeigen.
  2. Begeben Sie sich auf die Zehenspitzen, achten Sie darauf, dass die Fersen sich immer noch berühren.
  3. Heben Sie abwechselnd erst den linken, dann den rechten Fuß hoch. Die Bewegung sollte aus dem Sprunggelenk heraus kommen. Bewegen Sie sich nun an Ort und Stelle wie ein Pinguin.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Bleiben Sie am Ball... es geht noch weiter....